Teichpflanzen & Wasserpflanzen Versand

Wasserpflanzen werden in der Fachsprache auch Hydrophyten genannt. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie – wie ihr Name schon vermuten lässt – im Wasser oder in sehr feuchten Umgebungen wachsen und gedeihen. Botaniker unterscheiden dabei vier vorrangige Gattungen: die freischwimmenden Wasserpflanzen, bodenhaftende Wasserpflanzen, Uferpflanzen und Sumpfpflanzen. Welche dieser Pflanzensorten sich auch für die Bepflanzung eines Gartenteiches eignen, ist von Fall zu Fall verschieden. Sowohl die Qualität des Wassers als auch der Nährstoffgehalt und der Fischbestand spielen dabei eine wichtige Rolle. Hier finden Sie: Die besten Online-Pflanzenversand Anbieter

Teichplfanzen PflanzenversandDrei Pflanzenarten. Allgemein lässt sich jeder Teich oder Gartenteich in drei unterschiedliche Bepflanzungszonen einteilen, nach denen Sie die passenden Pflanzen im Gartenzentrum aussuchen können und auch sollten. So gibt es zunächst den vergleichsweise trockenen Uferbereich, für den sich Pflanzen eignen, die zwar recht wasserresistent sind, jedoch nicht im Wasser leben. Als zweites findet man den Sumpfbereich. Dies ist die Grauzone jedes Teiches. Hier wachsen Pflanzen, die üblicherweise sowohl im als auch außerhalb des Wassers leben können. Meist liegt das Wurzelwerk dieser Gewächse im flachen Wasser, die Stiele ragen jedoch weit heraus. Tiefwasserpflanzen findet man hingegen ausschließlich im bewässerten Bereich des Gartens. Diese Pflanzen benötigen das extrem feuchte Klima und den Schutz des Wassers um wachsen zu können.

Dekoration vs. Funktionalität. Beim Anlegen Ihres Teiches sollten Sie übrigens nicht alleine auf die Optik achten und deshalb nicht nur ausschließlich blühende Wasserpflanzen auswählen. Um das Ökosystem Ihres kleinen Teiches stabil zu halten, eignen sich einige Pflanzen besonders und sollten daher nicht fehlen. So sind Teichpflanzen mit breitem Blätterbesatz besonders gute Schattenspender, die sowohl den wichtigen Kleinsttieren im Teich als auch den Fischen Schutz vor übermäßiger Licht- und Sonneneinstrahlung bieten. Zudem nutzen viele Fischarten die versteckten und verzweigten Pflanzenregionen zur sicheren Unterbringung ihres Laichs.

Dank eines mit Bedacht ausgewählten Pflanzenbestandes können Sie zudem dafür sorgen, dass Ihr Teich einen 100-prozentigen Sauerstoffgehalt aufweist. Ein Zustand, der sich allein mit Technik niemals herstellen lässt. Hier können maximal zwei Drittel Sauerstoffgehalt erreicht werden. Nachteilig können sich auch Pflanzen auswirken, die extrem schnell in die Höhe oder Breite wachsen: Sie entziehen dem Teich wichtige Nährstoffe und schwächen so das ökologische Gleichgewicht. Diese Sorten von Pflanzen sollten daher trotz ihrer dekorativen Zwecke nur reduziert eingesetzt werden.

Farbspiel. Bekannte Teich- und Wasserpflanzen, die Sie in jedem gut sortierten Baumarkt oder Gartencenter finden, sind zum Beispiel der Bärenfellschwingel, Frauenmantel, Pfeilkraut, die Sumpfdotterblume, die Wassernuss und natürlich die beliebte und äußerst schön anzusehende Seerose. Besonders beliebte Seerosen sind im Übrigen die Gladstoniana mit strahlend weißen Blüten oder auch die Black Princess, deren rote Blätter entsprechend ihres Namens fast schon ins Schwarze anmuten. Wussten Sie eigentlich, dass Seerosen aus dem deutschen beziehungsweise europäischen Raum ursprünglich nur weiß blühen? Die vielen rosa, roten, gelben und violetten Nuancen sind künstlich entstanden und basieren auf Kreuzungen mit anderen subtropischen Pflanzen.

Ob Tropenstammhalter oder Europäer, allen Seerosen ist eins gemein: Sie sind wahre Sonnenanbeter und brauchen das Licht für ein gesundes Wachstum. Gut vier Stunden Sonneneinstrahlung und viel, viel Wärme sind ihnen am liebsten. Daher ist es ratsam, die Seerosen über den Winter nicht draußen zu belassen, sondern umzupflanzen und drinnen zu halten. Viele Arten überstehen die kalte Jahreszeit sonst nicht.

Andere Teichpflanzen, die regelmäßig Blüten tragen und zum Teil auch weniger pflegeintensiv sind, sind zum Beispiel die Sumpfdotterblume mit gelben Blüten oder die weiße beziehungsweise violette Sumpfschwertlilie, die sich in jedem Gartenteich gut machen. Wenn die Pflanzen regelmäßig ihre Blüten tragen, ist dies übrigens auch ein guter Indikator dafür, dass der Teich „gesund“ ist, das heißt das eigene und natürliche Ökosystem funktioniert. Noch mehr Farbe und buntes Leben bringen übrigens auch Schwimmblattpflanzen mit sich. Hier stehen allerdings weniger die Blüten im Vordergrund, sondern der Platz den die breit aufgefächerten Blätter auf der Wasseroberfläche verbreiten. Sie locken so Vögel, Frösche, Libellen und andere Tiere an, die Ihrem Teich erst den richtig natürlichen Charme verleihen.