Zimmerpflanzen - Pflege, Pflanzen, Anbieter

Anders als an Garten- oder Freilandpflanzen kann man sich an Zimmerpflanzen das ganze Jahr über erfreuen. Diese werden nämlich meist sehr sorgfältig von Ihren Besitzern im Haus gepflegt und sind somit nicht den sich stets ändernden Witterungsverhältnissen ausgesetzt.

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Ein gravierender Nachteil ist dafür, dass die Zimmerpflanzen nicht in einem natürlichen Boden wachsen dürfen, sondern künstlich in Blumentöpfen gehalten werden. Den Ausgleich der möglicherweise fehlenden Nährstoffe schaffen Pflanzenliebhaber mit Düngemittel und anderen Ergänzungsmitteln, die die Pflanzen beim Wachstum unterstützen.

Wie wird eine Zimmerpflanze definiert? Eine typische Zimmerpflanze zeichnet sich dadurch aus, dass Sie in Innenräumen leben kann und an die menschlichen Wohnverhältnisse angepasst ist: Bei einer durchschnittlichen Raumtemperatur von 18 bis 25 Grad Celsius sowie einer mittleren Luftfeuchtigkeit gedeihen diese Pflanzen somit am besten. Dabei gibt es unterschiedliche Grade der benötigten Licht- oder Sonneneinstrahlung, sodass sich verschiedene Pflanzen für unterschiedliche Bereiche innerhalb eines Haushalts eignen.

Welche Arten von Zimmerpflanzen gibt es? Pflanzenkundler – im Fachjargon auch Botaniker genannt – unterscheiden insbesondere zwei Arten von Pflanzen, die sich in Wohn- oder Büroräumen am wohlsten fühlen: Blühende Topfpflanzen und Grün- beziehungsweise Blattpflanzen. Wie die Namensgebung bereits verrät, zeichnen sich erstere durch eine zumindest zeitweilige oder auch andauernde Blüteperiode aus. Die Grünpflanzen tragen keine Blüten und sind zudem meist robuster und weniger pflegeintensiv als ihre blühenden Konkurrenten, weshalb sie sich besonders für Haushalte mit berufstätigen Bewohnern oder für die Dekoration von Arbeitsplätzen eignen. Zu den blühenden Topfpflanzen gehören beispielsweise Azaleen, das Usambaraveilchen oder auch der Weihnachtsstern. Bekannte Blattpflanzen sind Efeu, die Zimmeraralie oder auch Gummibäume.

Licht vs. Schatten. Den Ehrenplatz auf dem Fensterbrett und somit bei direkter Sonneneinstrahlung ist für viele Zimmerpflanzen ein absolutes Muss. Hibiskus, Orchideen oder auch der auf den lustigen Namen getaufte Elefantenfuß gehören zu dieser Gattung der Sonnenanbeter. Und auch Zimmer-Kakteen sind aufgrund ihres natürlichen Lebensraumes, der oftmals sogar in der heißesten Wüste ist, an einem besonders lichtdurchfluteten Platz innerhalb des Hauses zu halten.

Im Gegensatz zu ihren sonnenhungrigen Kollegen benötigen Begonien, Efeu oder Yucca weniger Licht und sind daher am sinnvollsten im Halbschatten platziert. Sie sind somit die idealen Dekorationsstücke für nicht direkt am Fenster stehende Schreibtische oder Vitrinen und bringen so auch in die hinteren Teile von Wohn- und Schlafzimmern ein wenig Farbe.

Die „Vampire“ unter den Zimmerpflanzen sind beispielsweise Schusterpalme, Grünlilie und Drachenbäume, die direkte Sonneneinstrahlung gar nicht gut vertragen. Hier sollte ein kühler, schattiger Ort gewählt werden, um die grüne Pracht aufzustellen. Viel Licht kann den Pflanzen im Gegenteil sogar Schaden zufügen.

Was sind die besten Pflegetipps? Wer die oben aufgeführte Standortwahl berücksichtigt, ist bereits auf einem guten Weg, für seine Pflanze das Richtige zu tun. Auch Pflanzen haben eine Art Immunsystem, welches durch eine falsche Platzierung geschwächt werden kann und geradezu eine Einladung für Läuse und andere Schädlinge ist.

Eine echte Wellness-Kur ist für Pflanzen die regelmäßige Zugabe von Dünger. Jedoch sollte man es hier nicht übertreiben: Etwa alle 14 Tage reicht die Anreicherung des Gießwassers mit einem qualitativ hochwertigen Flüssigdünger aus, um die Pflanzen gesund zu halten. Übrigens muss man Pflanzen nicht regelmäßig, das heißt täglich oder wöchentlich, gießen. Ein kurzer Fingertest genügt, um festzustellen, ob schon wieder „Fütterungszeit“ ist: Erst wenn die Erde leicht angetrocknet ist, ist es wieder Zeit für die Dusche mit der Gießkanne.

Ein weiterer Gesundheitsfaktor ist auch die Größe des Blumentopfes. Nichts schränkt eine Pflanze mehr in ihrem Wachstum ein als ein zu kleines Gefäß. Ideale Umtopfzeiten sind daher die Monate März bis Juni, wenn die meisten Pflanzen aufgrund der vermehrten Sonneneinstrahlung wieder kräftig anfangen zu wachsen.