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Garten-Magazin

Kletterpflanzen für Garten und Balkon

Für einen attraktiven, lebendigen Sichtschutz auf kleinstem Raum gibt es genügend Gründe, Kletterpflanzen in die Gartengestaltung einzubeziehen. Mit mehrjährigen Kletterpflanzen lassen sich Lauben, Terrassen und Balkone in lauschige Plätze mit Schutz vor Sonne, Wind und unerwünschten Blicken verwandeln. Ein Rosenbogen, der Klassiker eines Rankgerüstes lädt zum Durchschreiten ein. Eine Pergola mit Blauregen überzogen, ist ein herrlicher Blickfang und ist zugleich Raumteiler. Ebenso eigenen sich Zäune dazu, mit Kletterrosen oder Geißblatt zu blühenden Wänden umgestaltet zu werden. Wuchskräftige Arten eignen sich auch dazu, ganze Fassaden mit Kletterpflanzen zu begrünen, wobei diese auch für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgen und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt. Für einen attraktiven, lebendigen Sichtschutz auf kleinstem Raum gibt es genügend Gründe, Kletterpflanzen in die Gartengestaltung einzubeziehen. Mit mehrjährigen Kletterpflanzen lassen sich Lauben, Terrassen und Balkone in lauschige Plätze mit Schutz vor Sonne, Wind und unerwünschten Blicken verwandeln. Ein Rosenbogen, der Klassiker eines Rankgerüstes lädt zum Durchschreiten ein. Eine Pergola mit Blauregen überzogen, ist ein herrlicher Blickfang und ist zugleich Raumteiler. Ebenso eigenen sich Zäune dazu, mit Kletterrosen oder Geißblatt zu blühenden Wänden umgestaltet zu werden. Wuchskräftige Arten eignen sich auch dazu, ganze Fassaden mit Kletterpflanzen zu begrünen, wobei diese auch für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgen und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt.   >> weiterlesen ...

Gut zu wissen
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Orchideen - empfindsame Schönheiten aus aller Welt

Die Pflanzenfamilie der Orchideen zeichnet sich durch eine beeindruckende Formen- und Größenvielfalt aus. Orchideengewächse finden weltweite Verbreitung und gedeihen sowohl in kalten Gebirgsregionen als auch im tropischen Regenwald. Die Blütengrößen variieren von wenigen Millimetern bis zu 20 Zentimetern. Man schätzt die Anzahl der Orchideenarten auf etwa 30.000.

Der Dreh mit den Blütenblättern

Orchideen haben nur wenige gemeinsame Merkmale, wobei nicht alle Arten sämtliche Eigenschaften aufweisen müssen. Zu den auffälligsten Attributen zählt die asymmetrische Anordnung der Blütenblätter. Das dritte Kronblatt - das Labellum – unterscheidet sich deutlich von den anderen Blättern und ist dem fruchtbaren Staubblatt gegenüber positioniert. Außerdem zeichnen sich die meisten Blüten dadurch aus, dass sie sich im Laufe ihrer Entwicklung um 180° drehen. Bei dieser so genannten Resupination rotiert die ursprüngliche Oberseite von der Knospe bis zur Blütenentfaltung nach unten. Die Drehung bewirkt, dass das dann nach oben geöffnete Labellum als Anflugorgan für bestäubende Insekten dient.

Nahrung aus der Luft

Ein weiteres charakteristisches Kennzeichen ist das Fehlen einer Primärwurzel. Die sekundären Wurzeln entspringen dem Spross und sind insbesondere bei den epiphytisch wachsenden Orchideen ausgeprägt. Epiphyten sind Aufsitzerpflanzen, die zur besseren Ausnutzung der Lichtverhältnisse in den oberen Regionen anderer Pflanzen wachsen. Da eine permanente Wasserversorgung bei dieser Wuchsform nicht gesichert ist, haben die Wurzeln der Epiphyten spezielle Eigenschaften entwickelt, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen.

Das ist einer der Gründe, warum die bei uns erhältlichen und beliebten Arten der Phalaenopsis von einer hohen Luftfeuchtigkeit abhängig und sehr pflegeintensiv sind. Durch die Wurzelbildung wachsen einige Orchideenarten auch auf Felsen und Steinen (lithophytisch), wobei viele anfänglichen Epiphyten und Lithophyten nach den ersten Stadien anschließend in der Erde wurzeln.

Der in unseren Breiten wachsende Frauenschuh gehört ebenfalls zu den Orchideenarten und steht unter Naturschutz. Es heißt, dass noch nicht einmal Botaniker bestimmen können, unter welchen Voraussetzungen der natürliche Frauenschuh erfolgreich wächst. In einem Garten würde die Pflanze nicht gedeihen und schon nach kurzer Zeit eingehen. Einige rare Züchtungen des Sibirischen Frauenschuhs zeichnen sich dagegen durch eine hohe Widerstandsfähigkeit aus.

Orchideen als Zimmerpflanzen

Wenn Sie Orchideen kaufen, erhalten Sie in der Regel Gattungen, die ursprünglich in den Regenwäldern Südostasiens und Nordaustraliens beheimatet sind. Dazu zählen unter anderem die Vanda und die Phalaenopsis. Hinsichtlich der richtigen Orchideen Pflege sollten Sie ein paar Besonderheiten beachten, denn unser trockenes Raumklima stellt für die sensiblen Gewächse keine optimale Lebensgrundlage dar. Orchideen benötigen einen hellen Standort auf der Fensterbank, wobei eine direkte Sonneneinstrahlung im Hochsommer zu vermeiden ist. Bei Temperatururen bis zu 30°C im Sommer und 20°C im Winter entwickeln Orchideen die prächtigsten Blütenstände, deren Farbspektrum von Weiß über Rosé und Rot bis Blau und Violett reicht.

Die Wurzeln der Orchideen sind in lockeres und im Handel speziell erhältliches Substrat gebettet, und werden im Idealfall nicht gegossen sondern täglich besprüht. In der Natur sind die Wurzeln an eine konstante Luftfeuchtigkeit von 70% gewöhnt, die Sie bei guter Pflege auch erreichen können. Staunässe führt zur Fäulnis, der Sie entgegenwirken können, indem Sie das Substrat zusätzlich durch grobe Rinde und leichte Steine auflockern. Die entstehenden Zwischenräume sorgen für genug Feuchtigkeit und leiten zu viel Wasser nach unten ab.

Orchideen als Gartenpflanzen

Zu den Freilandorchideen, die Sie in Ihrem Garten halten können, gehören beispielsweise die Roscoe-Orchidee und das Breitblättrige Knabenkraut. Die winterharte Roscoe-Orchidee wächst auf den hohen Gebirgswiesen Ostasiens und bevorzugt einen sonnigen Standort im gut durchlässigen und humosen Boden. Das Knabenkraut kommt auch in Deutschland vor und gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort besonders gut. Ideal ist eine kalkreiche und gut durchfeuchtete Erde, da die natürlichen Lebensräume dieser Orchidee Nasswiesen und Quellmoore sind.