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So schützen Sie den Garten vor Schädlingen Blattläuse, Schnecken Milben ? es gibt viele kleine Schädlinge, die dem selbstgepflanzten Grün im Garten zu schaffen machen. Die einfachste Methode, ihnen zu Leibe zu rücken, ist natürlich die chemische Keule, doch vielfach geht es auch auf sanftere Art mit Hausmittelchen oder Schutzmaßnahmen. Wir sagen Ihnen wie!
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Umweltfreundlicher Torfersatz - Blumenerde aus Kokosfasern
Zimmer- und Balkonpflanzen müssen je nach Wachstum regelmäßig umgetopft werden. Dabei stellt sich wiederholt die Frage nach geeigneter Blumen- und Pflanzerde. Viele greifen bei ihrem Wochenendeinkauf auf die Blumenerde der Discounter zurück, denn die günstigen Preise scheinen zunächst zu überzeugen. Doch bereits nach einigen Wochen zeigen sich die ersten Mängel durch vermindertes Wachstum, Unkrautbildung oder Schimmel. Billige Blumenerde weist in den meisten Fällen weniger Nährstoffe auf als teurere Markenprodukte. Daher muss nach kurzer Zeit mit Phosphor, Kalium und Stickstoff nachgedüngt werden, was finanziell auf das Gleiche hinausläuft.Hochwertiges Substrat besteht zu großen Teil aus Komposterde, für deren Herstellung kein Torfabbau notwendig ist und die über genügend Nährstoffe verfügt. Im Online Pflanzenversand erhalten Sie gute Blumen- und Anzuchterde sowie spezielle Erden für Orchideen oder Kakteen.
Eine zum einen praktische, zum anderen umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Blumenerde ist Kokostorf, den Sie in handlichen und leichten, gepressten Blöcken kaufen können. Erde aus Kokosfasern ist bereits seit einigen Jahren auf dem Markt, jedoch bei einigen Pflanzenfreunden immer noch unbekannt. Kokosfasern bestehen aus Abfallprodukten, die zum Beispiel bei der Herstellung von Kokosmatten anfallen und eine torfähnliche Substanz aufweisen.
Werden die komprimierten Fasern in Wasser getaucht, erreichen sie nach wenigen Minuten das Zehnfache ihres ursprünglichen Volumens und können nach der „Aufbereitung“ sofort verwendet werden. Pflanzerde auf der Basis von Kokosfasern wird sowohl ungedüngt als auch gedüngt angeboten. Die ungedüngte Erde eignet sich hervorragend zur Anzucht, denn sie ist keimfrei und beschwert durch ihre lockere Struktur die jungen Triebe nicht. Als vorgedüngte Variante ist Kokoserde ein optimales Substrat für alle Zimmerpflanzen. Sie sorgt für eine gute Wurzelbelüftung und optimale Wasseraufnahmefähigkeit. Auch im ausgetrockneten Zustand löst sich die Erde nicht vom Rand der Pflanzentöpfe und Kübel, sodass Sie beim Gießen vor Überschwemmungen gefeit sind, denn das Wasser erreicht die Wurzeln und läuft nicht ungenutzt daran vorbei. Herkömmliche Torferde zieht sich beim Trocknen mitunter so stark zusammen, dass sie erst mühselig aufgelockert werden muss. Dennoch sollten Sie Ihre Pflanzen, die in Kokossubstrat wachsen, regelmäßig nachdüngen, denn die Fasern sind von Natur aus nährstoffarm.
Natürlich können Sie die Kokosfasern auch zur Auflockerung Ihrer Blumenbeete im Garten verwenden. Fester, sand- und lehmhaltiger Boden wird besser durchlüftet und gewährleistet besonders jungen Pflanzen ein besseres Wachstum.
