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Garten-Magazin

Kletterpflanzen für Garten und Balkon

Für einen attraktiven, lebendigen Sichtschutz auf kleinstem Raum gibt es genügend Gründe, Kletterpflanzen in die Gartengestaltung einzubeziehen. Mit mehrjährigen Kletterpflanzen lassen sich Lauben, Terrassen und Balkone in lauschige Plätze mit Schutz vor Sonne, Wind und unerwünschten Blicken verwandeln. Ein Rosenbogen, der Klassiker eines Rankgerüstes lädt zum Durchschreiten ein. Eine Pergola mit Blauregen überzogen, ist ein herrlicher Blickfang und ist zugleich Raumteiler. Ebenso eigenen sich Zäune dazu, mit Kletterrosen oder Geißblatt zu blühenden Wänden umgestaltet zu werden. Wuchskräftige Arten eignen sich auch dazu, ganze Fassaden mit Kletterpflanzen zu begrünen, wobei diese auch für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgen und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt. Für einen attraktiven, lebendigen Sichtschutz auf kleinstem Raum gibt es genügend Gründe, Kletterpflanzen in die Gartengestaltung einzubeziehen. Mit mehrjährigen Kletterpflanzen lassen sich Lauben, Terrassen und Balkone in lauschige Plätze mit Schutz vor Sonne, Wind und unerwünschten Blicken verwandeln. Ein Rosenbogen, der Klassiker eines Rankgerüstes lädt zum Durchschreiten ein. Eine Pergola mit Blauregen überzogen, ist ein herrlicher Blickfang und ist zugleich Raumteiler. Ebenso eigenen sich Zäune dazu, mit Kletterrosen oder Geißblatt zu blühenden Wänden umgestaltet zu werden. Wuchskräftige Arten eignen sich auch dazu, ganze Fassaden mit Kletterpflanzen zu begrünen, wobei diese auch für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgen und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt.   >> weiterlesen ...

Gut zu wissen
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Kakteen - widerstandfähige Einwanderer aus Amerika

Wer seinen Sommerurlaub regelmäßig am Mittelmeer verbringt, ist von der üppig blühenden Pflanzenpracht meistens so begeistert, dass viele Souvenirs in Form von Ablegern in seinem Reisegepäck landen. Kakteen gehören bei Urlaubern zu den besonders begehrenswerten Mitbringseln aus Portugal, Gran Canaria oder Südfrankreich.

Dabei sind Kakteen gar nicht am Mittelmeer beheimatet sondern stammen ausnahmslos vom amerikanischen Kontinent. Die Eroberer der „Neuen Welt“ brachten sie im 16. Jahrhundert nach Südeuropa, wo sie aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen so gut gediehen, dass sie heute in den trockenen und heißen Gebieten wild wachsen und je nach Art Höhen von bis zu zehn Metern erreichen.

Die ursprünglich krautigen Gewächse sind erst ein paar Millionen Jahre alt und konnten sich im Laufe der Evolution an für andere Pflanzen lebensfeindliche Umgebungen anpassen. Beispielsweise wandelten Kakteen mit der Zeit ihre Blätter in Dornen um, die in der Natur mehrere Funktionen auf einmal erfüllen. Dornen können geringste Wassermengen aus der umgebenden Luftfeuchtigkeit aufnehmen, sie bilden zwecks Verringerung der Verdunstung windstille Zonen um die Pflanze und wehren Pflanzenfresser ab. Gleichzeitig sorgen Wachsschicht und eine verminderte Anzahl der Spaltöffnungen für eine effektive Wasserspeicherung. Wer schmerzhafte Begegnungen mit Kakteen kennt und sich an den widerspenstigen Stacheln sogar schon Entzündungen zugezogen hat, weiß warum: Der eine oder andere Kaktus wehrt sich auch mit seinen giftigen Inhaltsstoffen gegen Pflanzenfresser.

Trotz ihrer widerspenstigen Natur gehören Kakteen hierzulande zu den beliebtesten Pflanzen, denn sie sind nicht nur äußerst pflegeleicht sondern erfreuen ihre Besitzer auch durch ihre aparte Formen- und Blütenvielfalt. Kakteen zieren unsere Fensterbänke, Wintergärten sowie Gewächshäuser und je nach Art kann ein Kaktus in unseren Breiten auch im Freiland überleben. Winterharte Kakteen sind sowohl im Handel als auch im Online Pflanzenversand erhältlich.

Unter den mehreren hundert Arten hat es uns insbesondere der kräftig rot blühende Feigenkaktus angetan, der in unseren Gärten ebenfalls staatliche Höhen von bis zu zwei Metern erreichen kann, wenn er günstige Voraussetzungen vorfindet. Dazu gehören ein sonnenreicher und windstiller Platz vor einer Südwand, ein wasserdurchlässiger, humusreicher Boden und im Winter ein ausreichender Kälte- und Regenschutz. Ein winterharter Feigenkaktus verträgt durchaus Temperaturen von minus 20°C, dennoch empfiehlt sich bei längeren Frostperioden eine Vliesabdeckung. Der Feigenkaktus soll einer Aztekenlegende nach Wegweiser für die Gründung der Stadt Tenochtitláns gewesen sein. Noch heute kämpfen Adler und Schlange auf seinem Wipfel, und zwar auf der mexikanischen Flagge. Die Früchte des Kaktus dienten den Einwohnern Mittelamerikas bereits vor Jahrhunderten als Nahrung und sind als erfrischende Vitaminbomben mittlerweile auch in unseren Supermärkten erhältlich.

Für Südbalkon und Wintergarten bietet der Online Pflanzenversand auch Kakteen-Mischungen für die Aussaat. Auf diese Weise können Kaktusfans ihre Lieblingspflanzen von klein auf begleiten. Abhängig von der Art beträgt die Keimdauer 4 bis 20 Wochen. Für eine optimale Entwicklung werden die Gefäße zunächst mit wasserdurchlässigem Kies und anschließend mit Anzuchterde gefüllt. Jetzt erfolgt die Aussaat, wobei die Samen leicht angedrückt, wenig gegossen und mit wenig Sand bedeckt werden. Ideal ist die Abdeckung mit einer Glasscheibe oder transparenten Folie, denn dann kann die Keimtemperatur von 20 bis 26°C konstant gehalten werden. Nach ein paar Monaten werden die kleinen Kakteen umgetopft und bei regelmäßiger Düngung im Frühling und Herbst zeigen sich dann nach ein bis zwei Jahren die ersten Blüten.