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Garten-Magazin

Kletterpflanzen für Garten und Balkon

Für einen attraktiven, lebendigen Sichtschutz auf kleinstem Raum gibt es genügend Gründe, Kletterpflanzen in die Gartengestaltung einzubeziehen. Mit mehrjährigen Kletterpflanzen lassen sich Lauben, Terrassen und Balkone in lauschige Plätze mit Schutz vor Sonne, Wind und unerwünschten Blicken verwandeln. Ein Rosenbogen, der Klassiker eines Rankgerüstes lädt zum Durchschreiten ein. Eine Pergola mit Blauregen überzogen, ist ein herrlicher Blickfang und ist zugleich Raumteiler. Ebenso eigenen sich Zäune dazu, mit Kletterrosen oder Geißblatt zu blühenden Wänden umgestaltet zu werden. Wuchskräftige Arten eignen sich auch dazu, ganze Fassaden mit Kletterpflanzen zu begrünen, wobei diese auch für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgen und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt. Für einen attraktiven, lebendigen Sichtschutz auf kleinstem Raum gibt es genügend Gründe, Kletterpflanzen in die Gartengestaltung einzubeziehen. Mit mehrjährigen Kletterpflanzen lassen sich Lauben, Terrassen und Balkone in lauschige Plätze mit Schutz vor Sonne, Wind und unerwünschten Blicken verwandeln. Ein Rosenbogen, der Klassiker eines Rankgerüstes lädt zum Durchschreiten ein. Eine Pergola mit Blauregen überzogen, ist ein herrlicher Blickfang und ist zugleich Raumteiler. Ebenso eigenen sich Zäune dazu, mit Kletterrosen oder Geißblatt zu blühenden Wänden umgestaltet zu werden. Wuchskräftige Arten eignen sich auch dazu, ganze Fassaden mit Kletterpflanzen zu begrünen, wobei diese auch für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgen und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt.   >> weiterlesen ...

Gut zu wissen
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Vorsicht, bissige Pflanze: Von der Züchtung fleischfressender Pflanzen

Fleischfressende Pflanzen regen die menschliche Fantasie schon lange an. Wer kennt das Schauermusical "Little Shop of Horrors" nicht, in dem eine riesige fleischfressende Pflanze namens Audrey II nach und nach das gesamte Ensemble verschlingt? Welches Kind hat nicht voller Angst auf die geöffneten "Mäuler" der Venusfliegenfalle gestarrt und sich vorgestellt, wie die Pflanze gierig den eigenen Zeigefinger verschlingt?

Dies ist natürlich alles Unsinn, denn die "fleisch"-fressende Pflanze frisst im Grunde gar kein Fleisch, sondern in erster Linie nur knackige kleine Insekten, die ihnen als Eiweißlieferanten dienen.

Warum fressen Pflanzen eigentlich Fleisch?

Pflanzen sind als friedliebende Lebewesen bekannt, die sich in der Regel von Luft, Sonne und Wasser ernähren und fröhlich in bunten Farben vor sich hin blühen. Vielleicht üben die wenigen "fleischfressenden" Exemplare deswegen eine solche Faszination auf den Menschen aus. In der Natur kommt diese Art von Pflanzen lediglich in extrem nährstoffarmen Regionen vor, wo sie nur wenig Nahrung aus dem Boden aufnehmen können. Die heute so beliebte Venusfliegenfalle wuchs zum Beispiel ursprünglich nur in einem relativ kleinen Moorgebiet in den US-Bundesstaaten North und South Carolina in sandigem nährstoffarmem Boden. Noch heute steht sie unter Naturschutz und gilt als bedroht. Trotzdem konnte sich die Venusfliegenfalle durch Züchtung weltweit verbreiten und ist auch in deutschen Haushalten geschätzt. Zum "Fang" dienen ihr zwei Klappen, die zuschnappen, wenn sich eine nichtsahnende Fliege auf ihr niederlässt und die die Venusfliegenfalle besonders "gruselig" wirken lassen. Tatsächlich sind Pflanzen mit Klappfallen jedoch eher selten. Weitaus verbreiteter sind Klebefallen und Saugfallen.

Bekannte Klebefallen sind:

  • Sonnentau
  • Fettkraut
  • Teufelskralle
  • Taupflanze
  • Taublatt

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Bei diesen Gattungen bleiben Insekten an den klebrigen Tentakeln der Pflanzen hängen und werden entweder durch das Sekret getötet, das ihre Atemwege verstopft, oder schlicht und einfach an Erschöpfung, weil sie sich nicht befreien können. Die Tentakel sondern dann Enzyme ab, mit denen das geschnappte Insekt "verdaut" wird.

Bekannte Saugfallen sind

  • Bromelie
  • Kobralilie
  • Sumpfkrug
  • Zwergkrug
  • Schlauchpflanze
  • Kannenpflanze

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Besonders bekannt in Deutschland ist die Bromelie, die häufig als Zierpflanze verwendet wird. Die meisten Unterarten sind auch völlig harmlos - lediglich 3 von fast 3000 Bromelien-Arten gelten als Karnivoren, darunter die gelbliche Brocchinia, die in Venezuela heimisch ist, und die Catopsis, die in der Karibik und im Osten Südamerikas wächst.

Eine gewisse Berühmtheit hat auch die Nepenthes Rajah erlangt, eine besonders große Unterart der Kannenpflanze  (Gattung Nepenthes), die unter anderem im Dschungel von Borneo wächst. Die größten Exemplare haben ein Fassungsvermögen von vier Litern - und verdauen durchaus schon mal eine ganze Maus oder eine Ratte. Allerdings bekommen sie dabei Hilfe von der Natur: Die Pflanze selbst könnte keine Ratte töten, doch die Tiere ertrinken, wenn die "Kanne" der Nepenthes Rajah nach Regenfällen mit Wasser gefüllt ist. So manche Pflanze hat sich an der fetten Beute auch schon verschluckt und ist abgestorben.

Welche fleischfressende Pflanze für zuhause?

Die Nepenthes Rajah aus Borneo wird sich wohl niemand ins Wohnzimmer stellen, zumal sie mittlerweile auf der Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens steht und gar nicht eingeführt werden darf. Für zuhause eignen sich eher kleine, relativ pflegeleichte Pflanzen, die sich auf der Fensterbank wohlfühlen. Dies sind z.B. die schon erwähnte Venusfliegenfalle und einige Arten des Sonnentaus, zum Beispiel der Drosera spatula oder der Drosera capensis.
Wichtig ist, dass fleischfressende Pflanzen keinen Dünger bekommen und kein kalkhaltiges Wasser, das sie gar nicht mögen. Auch sollten sie nicht auf einer Fensterbank über der Heizung stehen, da sie keine trockene Luft vertragen. Gegossen wird sie ab und zu mit Regenwasser und auch "Staunässe" mögen die meisten fleischfressenden Pflanzen ganz gerne. Zum Schluss noch die große Preisfrage: Füttern ja oder nein? Kommen ab und zu Fliegen und Mücken durch das offene Fenster herein, kann man die Pflanze sich selbst überlassen. Ansonsten kann man ihr ruhig einmal eine (möglichst noch lebende) Fliege füttern - allerdings keine Leichen, die schon tagelang herumliegen. Und auch auf Scherze wie Fleischbröckchen vom Abendessen wird die Pflanze eher verschnupft reagieren.

Bildquellen:

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