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Garten-Magazin

Kletterpflanzen für Garten und Balkon

Für einen attraktiven, lebendigen Sichtschutz auf kleinstem Raum gibt es genügend Gründe, Kletterpflanzen in die Gartengestaltung einzubeziehen. Mit mehrjährigen Kletterpflanzen lassen sich Lauben, Terrassen und Balkone in lauschige Plätze mit Schutz vor Sonne, Wind und unerwünschten Blicken verwandeln. Ein Rosenbogen, der Klassiker eines Rankgerüstes lädt zum Durchschreiten ein. Eine Pergola mit Blauregen überzogen, ist ein herrlicher Blickfang und ist zugleich Raumteiler. Ebenso eigenen sich Zäune dazu, mit Kletterrosen oder Geißblatt zu blühenden Wänden umgestaltet zu werden. Wuchskräftige Arten eignen sich auch dazu, ganze Fassaden mit Kletterpflanzen zu begrünen, wobei diese auch für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgen und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt. Für einen attraktiven, lebendigen Sichtschutz auf kleinstem Raum gibt es genügend Gründe, Kletterpflanzen in die Gartengestaltung einzubeziehen. Mit mehrjährigen Kletterpflanzen lassen sich Lauben, Terrassen und Balkone in lauschige Plätze mit Schutz vor Sonne, Wind und unerwünschten Blicken verwandeln. Ein Rosenbogen, der Klassiker eines Rankgerüstes lädt zum Durchschreiten ein. Eine Pergola mit Blauregen überzogen, ist ein herrlicher Blickfang und ist zugleich Raumteiler. Ebenso eigenen sich Zäune dazu, mit Kletterrosen oder Geißblatt zu blühenden Wänden umgestaltet zu werden. Wuchskräftige Arten eignen sich auch dazu, ganze Fassaden mit Kletterpflanzen zu begrünen, wobei diese auch für ein ausgeglichenes Wohnklima sorgen und das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt.   >> weiterlesen ...

Gut zu wissen
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Phytohormone - können Pflanzen die Fruchtbarkeit steigern?

Schon seit Menschengedenken wurden und werden Pflanzen in der Frauenheilkunde eingesetzt. Ob gegen Menstruationsbeschwerden oder gegen die typischen Symptome der Wechseljahre: Die in Pflanzen und Kräutern vorkommenden Phytohormone helfen oft, den aus dem Takt geratenen Hormonhaushalt von Mädchen und Frauen zu regulieren. Können Phytohormone ebenfalls dazu beitragen, die Fruchtbarkeit von Frauen zu steigern?

Der weibliche Zyklus basiert auf einem komplexen, wechselseitigen Zusammenwirken mehrerer Hormone. Östrogen und Progesteron spielen die entscheidenden Rollen, wenn es um die Fruchtbarkeit geht. Auf den Punkt gebracht fördert Östrogen den Eisprung, während Progesteron dafür sorgt, dass sich das befruchtete Ei einnisten kann. Progesteron wird darüber hinaus im hohen Maße während der Schwangerschaft produziert. Frauen, die nach lang gehegtem Kinderwunsch endlich schwanger werden möchten, sollten jedoch nicht gleich im Übermaß Tee aus Ackerschachtelhalm und Rotklee – beide Pflanzen fördern die Östrogenproduktion – zu sich nehmen. Ganz so einfach ist es mit den Phytohormonen nämlich nicht und ein Zuviel an Östrogen kann ebenso zur Unfruchtbarkeit führen wie zu wenig des Hormons. Allgemein wird im Zweifel sogar dazu geraten, auf progesteronhaltige Pflanzen oder Präparate zurückzugreifen, da die Bildung von Östrogen eng an die Produktion von Progesteron geknüpft ist.

Wie der Organismus auf die unterschiedlichen Phytohormone reagiert, hängt entschieden von der Relation der eigenen Hormone zueinander ab. Ein im Verhältnis zum Progesteron erhöhter Östrogenspiegel äußert sich in Symptomen wie Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen oder Zyklusstörungen unterschiedlichster Art. Eine Östrogendominanz und ein damit einhergehender Progesteronmangel sollte vom behandelnden Arzt abgeklärt werden.


Pflanzen, welche die körpereigene Herstellung von Progesteron fördern


Die Einnahme von Progesteron bzw. progesteronartigen Phytohormonen kann sich bei Kinderwunsch daher begünstigend auf eine Schwangerschaft auswirken. Zu den progesteronhaltigen Pflanzen, Kräutern und Gemüsen zählen unter anderem:

  • Beifuß – fördert die Progesteronproduktion und regt den Eisprung an.
  • Frauenmantel – enthält progesteronartige Inhaltsstoffe.
  • Honigklee – progesteronartiges Diosgenin.
  • Mönchspfeffer – mittelbare progesteronartige Wirkung, steigert die Libido bei Frauen an, hemmt sie bei Männern.
  • Karotten - progesteronartiges Diosgenin.
  • Spargel - progesteronartiges Diosgenin.
  • Yamswurzel - progesteronartiges Diosgenin.


Aus den getrockneten Blättern und Blüten von Beifuß, Frauenmantel, Honigklee und Mönchspfeffer wird traditionell Tee zubereitet. Aufgrund der geringen und unregelmäßigen Konzentration der natürlichen Phytohormone in der Pflanze selbst ist eine effektive und kontrollierte Dosierung jedoch kaum möglich. Um den Progesteronspiegel zu erhöhen, bedarf es im Labor hergestellter Präparate, die zudem verschreibungspflichtig sind. Die Inhaltsstoffe vieler Pflanzen sind in Tabletten- und Pulverform erhältlich. Aus der in den Tropen beheimateten Yamswurzel werden unter anderem auch Hormons-Cremes hergestellt. Die darin enthaltenen Wirkstoffe sollen den Körper zur Herstellung von Progesteron anregen. Der Vorteil der Phytohormone liegt dabei auf der Hand, denn die natürlichen Substanzen sind besser verträglich als künstlich hergestellte Hormone.

Pflanzen, welche die körpereigene Herstellung von Östrogen fördern


Liegt ein erwiesener Östrogenmangel vor, werden im Fall eines Kinderwunsches entsprechende Präparate verschrieben, die den Eisprung fördern. Inwieweit Pflanzen, welche die Östrogenproduktion fördern, tatsächlich die gewünschte Wirkung versprechen, ist auf wissenschaftlicher Ebene nicht nachgewiesen. Tatsache ist, dass folgende östrogenhaltige Pflanzen und Kräuter bereits seit Jahrhunderten bei Unfruchtbarkeit, Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden verabreicht werden:

  • Ackerschachtelhalm – regt die Östrogenproduktion im Körper an.
  • Basilikum - östrogenartige Wirkung, fördert den Eisprung und steigert die Libido bei Frauen.
  • Beifuß – siehe auch Progesteronproduktion, fördert die Östrogenproduktion und regt den Eisprung an.
  • Brennnesselwurzel - enthält östrogenartige Lignane.
  • Estragon – enthält östrogenartiges Beta-Sitosterol.
  • Ginseng - enthält östrogenartiges Beta-Sitosterol.
  • Johanniskraut - enthält östrogenartiges Beta-Sitosterol.
  • Rotklee – enthält östrogenähnliche Isoflavone sowie östrogenartiges Beta-Sitosterol.
  • Soja - enthält hohe Anteile östrogenähnlicher Isoflavone.
  • Traubensilberkerze - regt die Östrogenproduktion an.


Ackerschachtelhalm, Beifuß, Brennnesselwurzeln, Estragon, Ginseng, Johanniskraut und Rotklee werden traditionell als Tee eingenommen. Die isolierten Wirkstoffe und Phytohormone von Ginseng, Johanniskraut und Rotklee werden zudem in apothekenpflichten oder auch frei erhältlichen Präparaten angeboten.

Die nordamerikanische Traubensilberkerze wurde aufgrund ihrer geburtserleichternden Wirkung schon von den Ureinwohnern geschätzt. Mittlerweile werden die Inhaltsstoffe der Pflanze auch in europäischen Präparaten verarbeitet und dienen in erster Linie dazu, Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden zu lindern. Die Wurzel der Traubensilberkerze kann ebenfalls als Tee verwendet werden.

Fazit


Inwieweit progesteron- und östrogenartige Pflanzen die Fruchtbarkeit steigern können, ist unter Medizinern und Wissenschaftlern umstritten. Allerdings werden Pflanzen bereits seit Jahrtausenden in der traditionellen Frauenheilkunde verwendet – und das kulturübergreifend. Aufgrund der besseren Verträglichkeit von Phytohormonen geht die Pharmaindustrie seit einigen Jahren zunehmend dazu über, Pflanzenextrakte statt künstlicher Hormone zu verarbeiten.

 

Bildquelle: © Hannes Eichinger - Fotolia.com